Notfallmama

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Was tun wenn das Kind schon wieder Krank ist?


Du wachst morgens auf und dein Kind ist krank. Schon wieder. Die Tatsache an sich ist schon schlimm genug. Doch dann kommt noch hinzu, dass sich unmittelbar nach der Sorge um den Nachwuchs auch die Frage aufdrängt: Wer kann beim Kind zuhause bleiben?

Berufliche Verpflichtungen und Familiäre Bedingungen lassen sich nicht immer so einfach unter einen Hut bringen. Nicht nur Alleinerziehende stoßen hierbei oft an ihre Grenzen. Wenn dann wirklich mal der Hut brennt (um bei diesem Wortspiel zu bleiben), kann eine Notfallmama unterstützen.

Eine was?

Ja, das habe ich auch gedacht, als ich vor wenigen Tagen zum ersten mal davon gehört habe. Ich saß beim Arzt und wie es dort so ist, liest man die Magazine die es dort gibt. Dabei bin ich auf die Initiative Notfallmama gestoßen. Ich habe mich dann ein wenig schlau gemacht und möchte dir mehr darüber erzählen.

Ganz klar, jede Mama möchte selbst ihr Kind betreuen und gesundpflegen. Es gibt aber Situationen in denen dies aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist.

Viele denken jetzt vielleicht an die Oma, doch oftmals sind die Großeltern selbst noch berufstätig oder auf Grund von Entfernungen nicht unmittelbar greifbar. Der Pflegeurlaub bietet eine tolle Möglichkeit sich selbst um seinen kranken Nachwuchs zu kümmern. Aber er steht nur begrenzt zur Verfügung. Hier mal ein Paar Infos für dich wie das mit der Pflegefreistellung so läuft.

Rund und um die Pflegefreistellung

Wenn du berufstätig bist und dein Kind wird pflegebedürftig krank, steht dir eine sogenannte Pflegefreistellung zu. Bei kleinen Kindern ist das, eigentlich sobald sie Krank sind, immer der Fall. Denn sie benötigen immer jemanden der sie pflegt und bei ihnen ist. Im Ausmaß deiner wöchentlichen Arbeitszeit hast du Anspruch auf 1 Woche Pflegefreistellung im Jahr.
Konkret heißt das: Arbeitest du beispielsweise 20 Stunden pro Woche, so hast du Anspruch auf 20 Stunden Pflegefreistellung pro Arbeitsjahr. Wenn du 38 Stunden pro Woche arbeitest, beträgt dein Pflegefreistellungsanspruch ebenfalls 38 Stunden im Jahr. Ist dein Kind noch keine 12 Jahre alt und wird es neuerlich pflegebedürftig krank, steht dir eine zweite Pflege­frei­stellungs­woche inner­halb eines Jahres zu.

Diese Pflegefreistellungen stehen dir rechtlich zu, wenn du alle Voraussetzungen erfüllst. Du kannst sie Wochen-, Tage- oder Stunden­weise in Anspruch nehmen. Je nachdem wie du es gerade brauchst. Mehr Informationen zum Thema Pflegefreistellung findest du beispielsweise auf der Homepage der Arbeiterkammer.

Für leibliche Eltern, sowie auch Wahl- und Pflegeeltern, ist es auch möglich die Pflegefreistellung zu nutzen, wenn das Kind nicht im gleichen Haushalt lebt. Für leibliche Kinder deines Partners kannst du die 2. Woche nur dann in Anspruch nehmen, wenn du mit dem Kind im gemeinsamen Haushalt lebst.

Soweit so gut. Was aber tun wenn die Pflegefreistellung und vielleicht auch der Urlaub aufgebraucht sind?

Ein Thema, dass wie ich finde, auch zu wenig beachtet wird, sind kranke Mamas.
Ja. Auch uns geht es mal richtig schlecht und wir können uns beispielsweise wegen einer Grippe kaum auf den Beinen halten. Was also tun wenn Mama selbst Krank ist und einfach Unterstützung benötigt um selbst ein wenig Ruhe zu finden? Genau hier setzt der Verein KiB mit seinem Notfallmama Programm an.

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Eine Notfallmama vom KiB children care – Der Verein rund ums erkrankte Kind

Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, den Nachwuchs innerhalb der Familie zu betreuen, kann diese Initiative helfen. Stundenweise und für bis zu 3 Tage pro Krankheitsfall kannst du dein Kind so, wenn es nötig ist, bei dir zuhause betreuen lassen. Zu Hause in der gewohnten Umgebung fühlt sich dein Kind bestimmt wohler als anderswo. Notfallmamas, die vom Verein KiB organisiert werden, sind selbst Mütter oder Omas und haben einen Strafregisterauszug vorgelegt. Es gibt auch immer mal wieder Treffen bei denen man einige der Notfallmamas persönlich kennen lernen kann. Eine konkrete Auswahl kann man jedoch leider nicht treffen.

Der Verein KiB ist die Feuerwehr für die Betreuung von Kindern zu Hause durch eine Notfallmama, wenn ein Familienmitglied erkrankt ist.*

Wenn du eine Notfallmama benötigst, gibt es eine Telefonnummer, bei der eine KiB-Mitarbeiterin rund um die Uhr erreichbar ist, über die du deinen Betreuungsbedarf mitteilst. Der Verein KiB macht sich dann auf die Suche nach einer Notfallmama, die Zeit hat dein Kind zu betreuen. Ist eine gefunden, kommt sie zu dir nach Hause, bespricht alles weitere mit dir und kümmert sich um dein Kind. Na, wie klingt das für dich?

So, jetzt wisst ihr im Großen und Ganzen erstmal worum es bei diesem Notfallmama System geht. Wenn ihr mehr wissen wollt, seht euch doch am besten auf der Homepage vom Verein KiB um.

Hast du den Verein und das Notfallmama Konzept schon gekannt?
Kannst du dir vorstellen dein Kind auf diese Art und Weise betreuen zu lassen?
Ich bin gespannt wie du das siehst.

 

 

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  • Transparenzhinweis: Es gibt keinen Auftrag für diesen Artikel.
    Es ist wie immer meine persönliche, subjektive Meinung über die ich hier Berichte.
  • Quellenhinweis: https://www.kib.or.at/kib/

 

 

Verfasst von

Beim ErdnussFrosch geht es um meine Familie, meinen Alltag und unsere Reisen. Es geht darum was wir gemeinsam erleben, was uns aufregt und was uns inspiriert. Der Blog ist seit November 2018 online und ich wünsche mir, dass du ihn gerne liest, Spaß hast und regelmäßig rein schaust. Begleite mich und meine Familie ein Stück auf dem Weg. Wohin? Mal sehen…

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