Schwimmen mit Schildkröten in Mexico


 

Es ist Dezember, kurz vor Weihanchten und unsere Reise geht an die Ostküste der Halbinsel Yucatán im Bundesstaat Quintana Roo und somit in die äußerste nordwestliche Karibik.

Langstreckenflug mit Zwischenlandung

23 Stunden liegen zwischen unserer Ankunft im Hotel und dem Start unserer Reise in München. Der Zwischenstopp in Paris dauert etwa 4,5 Stunden. Genau die Richtige Dauer, wenn du mit zwei kleinen Kindern  unterwegs bist. Wir können entspannt zu unserem Gate gehen und haben noch Zeit für einen Kaffee. Immerhin, es tut ganz gut ein paar Schritte zu laufen, bevor es wieder zurück an Bord geht. Den ersten Langstreckenflug mit einer Dauer von elf Stunden haben die Kinder großartig gemeistert. Das Board Entertainment und das Eis am Stiel haben dabei auch geholfen.
Vom Flughafen Cancun nach Akumal ins Hotel sind es dann nochmal etwa 90 Minuten Transferzeit.

Akumal Bay Beach Resort

Den Strandbereich, an dem unsere Hotelanlage liegt, nennt man Turtle Beach. Bis zu dem Moment, an dem ich selbst beim Schnorcheln meine erste Schildkröte gesehen habe, konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlen würde, dieses Gefühl direkt neben einem so wunderbaren und sanften Geschöpf schwimmen zu dürfen. Turtle Beach verdient seinen Namen, denn egal wann wir ins Wasser gegangen sind, waren sie da. Weniger als 50 cm entfernt tauchen sie neben dir auf, um Luft zu holen und tauchen gleich wieder ab, um weiter zu fressen. Mein 5-jähriger Sohn kommt schon mit zum Schnorcheln und auch meine 4-jährige Tochter hatte das Glück von der Luftmatratze aus, die Schildkröten sehen zu können. Dieser Ort ist wahrhaft ein Stückchen vom Paradies. In dem klaren Wasser gibt es aber auch Rochen, Tintenfische, Barrakudas und zahlreiche andere Fischarten zu sehen.

Maya Ruinen im Regen

Die Maya Ruinen von Tulum, sind die einzigen Maya Stätten, die direkt am Meer liegen. Mit dem Taxi geht es nach dem Frühstück etwa 30 Minuten lang von Akumal nach Tulum. Dort angekommen finden wir ein sehr touristisch angelegtes kleines Dorf mit unzähligen Geschäften, bunten Skelettfiguren, Bars und Restaurants. Bereits hier wird der Eintritt zu den Ruinen bezahlt und auch hier ist die letzte Gelegenheit noch einmal Getränke zu besorgen, denn direkt im Areal der alten Maya Stätten gibt es keine Shops. Nun geht es etwa einen Kilometer durch allerlei exotische Gewächse hin zum eigentlichen Eingang der Kultstätte. Da wir mit beiden Kindern unterwegs sind, entscheiden wir uns für den schnelleren Weg und steigen in ein Shuttle. Am Eingang zu den Ruinen haben wir das Glück zwei Nasenbären zu beobachten, bevor es durch ein kleines Tor hindurch in eine andere Welt geht. Es ist nicht viel los an diesem Tag, so haben wir einen freien Blick auf die jahrhundertealte Geschichte, die nun vor uns liegt. Die Ruinen selbst sind nicht abgesperrt. Es ist wirklich Geschichte zum Anfassen. Ein magischer, wunderschöner Ort, der uns leider mit Regen begrüßt und der zudem immer stärker wird. Wir lassen uns davon aber nicht vertreiben und werden mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Küste belohnt. Über eine steile Treppe ist von dort aus, ein direkter Zugang zum weißen Traumstrand möglich. Wo sich malerisch und fast ein wenig unwirklich eine einzelne Palme von der steilen Felswand aus in Richtung Strand neigt. Trotz des Regens sind die Ruinen von Tulum und vor allem der kleine paradiesische Strand einen Besuch wert. Völlig durchnässt kommen wir nach etwas mehr als zwei Stunden im Areal der Ruinen zurück. Ein Glück. Denn hier gibt es so viele Geschäfte, dass wir uns gleich mal mit trockenen T-Shirts für alle neu einkleiden. Pünktlich zum Ende unserer Besichtigungstour hört auch der Regen auf. Ob uns die alten Maya Götter damit etwas sagen wollten?

Cenoten – ein Highlight in Mexico

Mehr als 1000 Cenoten gibt es im Bundesstaat Quintana Roo. Cenoten, das sind Kalksteinlöcher, die durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden und mit Süßwasser gefüllt sind. Die Maya betrachteten sie als Eingänge zur Unterwelt und nutzten sie früher als religiöse Opferstätten. Viele davon sind für Touristen zugänglich und ein absolutes Highlight unserer Reise. Bei so vielen Möglichkeiten fällt die Auswahl aber schwer. Uns wird Casa Tortuga unweit der Ruinen von Tulum empfohlen. Die Leute dort sind sehr freundlich, die Touren werden auf Spanisch und Englisch angeboten. Und man kann die komplette Ausrüstung fürs Schnorcheln in den Cenoten dort ausleihen. Unsere Kinder durften mit. Sie bekamen Schwimmwesten in den passenden Größen. Aber das Wasser war ihnen zu kalt.

Vier unterschiedliche Cenoten kann man bei einer Tour erleben: geschlossene Höhlen, in denen es stockfinster ist. Eine offene fast 100 Meter lange Cenote inmitten einer grünen Oase. Felswände ragen in den Himmel und man schwimmt da unten, in glasklarem Wasser. Was für ein Gegensatz. Wir haben die gut zwei Stunden lange Tour in einer kleinen Gruppe, mit nur 4 Leuten sehr genossen und auch alles mit der Actioncam gefilmt. Leider haben wir sie zwei Tage später beim Stand up Paddeln im Meer verloren – mit allen Bildern und Filmen. Es ist zum Heulen… dennoch, das Erlebnis ‚Cenote‘ bleibt uns unvergesslich und sollte für Jeden ein fixer Bestandteil seiner Mexiko Reise sein.

Mein eigener Artikel in einem Reisemagazin

Mexico ist definitiv eine der schönsten Destinationen unser bisherigen Reisen. Da freut es mich umso mehr das Reisemagazin Unterwegs.Reisen in Händen zu halten und meinen eigenen Reisebericht darin zu finden.

 

 

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  • Transparenzhinweis: Werbung unterwegs.reisen
  • Wie in allen Artikeln, ist meine persönliche, subjektive Meinung über die ich hier Berichte.

Ein Kommentar zu „Schwimmen mit Schildkröten in Mexico

  1. Wieder einmal super geschrieben! Mir gefällt dein Artikel/ du könntest ja mal wieder ein Buch schreiben …

    Liebe Grüsse Petra by i phone

    >

    Gefällt 1 Person

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